Baccarat-Grundstrategie erklärt (Bank, Spieler und die 5-%-Kommission)

Aktualisiert am: 2026-07-29 · Redaktion von Gamblerfy · Read in English

Baccarat hat eine der kürzesten Strategieanleitungen aller Casinospiele, denn auf dem Tisch gibt es nur drei Wetten — Bank, Spieler und Unentschieden — und nach dem Setzen keine einzige Entscheidung mehr. Die Karten geben sich nach festen Ziehungsregeln selbst. Die gesamte echte Strategie beim Baccarat besteht darin, welche der drei Wetten man wählt, und eine davon ist eindeutig die beste.

Wie eine Runde tatsächlich entschieden wird

Sie wetten darauf, welche Hand näher an 9 endet — die Hand der Bank, die des Spielers oder ein Unentschieden zwischen beiden. Die Karten werden beiden Händen automatisch nach festen Regeln ausgeteilt (eine dritte Karte wird je nach Gesamtwert gezogen oder nicht, nie nach Wunsch des Spielers), und es gewinnt schlicht die Hand, deren Summe näher bei 9 liegt. Im Spiel selbst steckt kein Können: Alles hängt davon ab, welche der drei Wetten Sie vor dem Austeilen setzen.

Warum die Bank-Wette selbst mit 5 % Kommission vorne liegt

Die Bank-Wette zahlt zum Nennwert aus, doch das Haus behält 5 % Kommission auf Bank-Gewinne ein: Gewinnen Sie eine 100-$-Wette auf die Bank, kassieren Sie 95 $ statt 100 $. Trotz dieser Gebühr liegt der Hausvorteil der Bank bei nur 1,06 % — dem niedrigsten der drei Wetten. Der Grund: Die Bankhand gewinnt etwas häufiger als die Spielerhand (rund 45,9 % der Runden gegenüber etwa 44,6 %), weil die festen Ziehungsregeln sie begünstigen, und dieser Vorsprung in der Trefferquote macht die Kommission mehr als wett. Ohne die 5 % hätte die Bank sogar einen kleinen Vorteil zugunsten des Wettenden — erst die Kommission dreht das wieder in einen Hausvorteil, nur eben einen kleineren als beim Spieler.

Die Spieler-Wette: einfacher, minimal schlechter

Die Spieler-Wette zahlt zum Nennwert ganz ohne Kommission — was Sie sehen, bekommen Sie auch. Ihr Hausvorteil beträgt 1,24 %, etwas mehr als bei der Bank, obwohl sie die volle Quote auszahlt, weil der strukturelle Vorteil der Bankhand in den Ziehungsregeln schwerer wiegt als die Kosten der Kommission. Sie bleibt eine solide Wette, rechnerisch nur nicht ganz so gut wie die Bank.

Die Unentschieden-Wette: die, die man auslässt

Unentschieden zahlt 8:1 und wirkt wegen der großen Zahl verlockend, trägt aber einen Hausvorteil von rund 14,36 % — mehr als zehnmal schlechter als Bank oder Spieler. Unentschieden kommt nur in etwa 9,5 % der Runden vor, und die Auszahlung gleicht die Seltenheit dieses Ausgangs bei Weitem nicht aus. Unentschieden ist durchgehend und mit großem Abstand die schlechteste Wette am Baccarat-Tisch; lassen Sie sie aus, egal wie der Schlitten gerade läuft.

Wetten soll Unterhaltung sein, niemals ein Weg, Geld zu verdienen. Setze dir Limits und hole dir hier Hilfe.

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