Der Craps-Tisch erklärt (Don't Pass, Come, Field, Hardways und wo der Hausvorteil steigt)

Aktualisiert am: 2026-07-29 · Redaktion von Gamblerfy · Read in English

Ein Craps-Tisch wirkt einschüchternd, weil so viel auf dem Filz gedruckt ist — dabei verrät das Layout schon vor dem ersten Chip etwas Nützliches: Wetten am äußeren Rand des Tisches haben tendenziell den niedrigsten Hausvorteil, Wetten in der Mitte den höchsten. Zu wissen, was wo auf dem Filz steht, geht also nicht nur darum, am Tisch nicht verloren auszusehen — es ist eine grobe Landkarte, welche Wetten sich lohnen.

Wie der Tisch tatsächlich aufgeteilt ist

Ein Standard-Craps-Tisch hat drei Bereiche: zwei identische Seitenbereiche an beiden Enden, spiegelbildlich angeordnet, damit Spieler an beiden Enden dieselben Wetten erreichen, und einen Mittelbereich über die gesamte Tischlänge. In den Seitenbereichen liegen die Selbstbedienungswetten, die Spieler eigenhändig setzen — Pass Line, Don't Pass, Come, Don't Come und Field — plus eine Reihe nummerierter Felder (4, 5, 6, 8, 9, 10) für Place-Wetten, die der Dealer für Sie platziert. Im Mittelbereich verwaltet der Stickman die Proposition-Wetten und Hardways, also Einsätze, die sich mit einem einzelnen Wurf oder einer bestimmten Kombination entscheiden statt über eine ganze Runde.

Don't Pass und Don't Come: gegen den Shooter wetten

Die Pass-Line-Wette, behandelt in der Craps-Grundstrategie, gewinnt gemeinsam mit dem Shooter. Don't Pass ist das Spiegelbild: Sie wetten darauf, dass der Shooter eine 7 wirft, bevor er seinen Point trifft, und trägt einen Hausvorteil von rund 1,36 % — minimal niedriger als die 1,41 % der Pass Line, womit sie technisch die am besten bepreiste Standardwette am Tisch ist. Die soziale Dynamik, gegen den Shooter des Tisches zu wetten, schreckt viele Spieler dennoch ab, unabhängig von der Mathematik. Don't Come funktioniert wie Don't Pass, kann aber nach jedem Wurf gesetzt werden, sobald der Point feststeht — analog dazu, wie eine Come-Wette auf der Pass-Line-Seite funktioniert.

Come und Don't Come: eine frische Pass-Line-Wette mitten in der Runde

Eine Come-Wette ist im Grunde eine Pass-Line-Wette, die Sie setzen können, nachdem der Point bereits feststeht — der nächste Wurf wirkt dann wie ein neuer Come-out-Wurf nur für diese Wette: eine 7 oder 11 gewinnt sofort, eine 2, 3 oder 12 verliert sofort, und jede andere Zahl wird zum eigenen Point dieser Wette, der separat im Come-Feld geführt wird, bis er sich entscheidet. So kann ein Spieler mehrere Zahlen gleichzeitig laufen haben statt nur den gemeinsamen Point des Tisches. Don't Come ist derselbe Mechanismus umgedreht und wettet gegen diesen frischen Point, so wie Don't Pass gegen den Haupt-Point des Tisches wettet.

Field, Hardways und Proposition-Wetten: wo der Hausvorteil schlechter wird

Die Field-Wette ist eine Einzelwurf-Wette auf 2, 3, 4, 9, 10, 11 und 12 — sie wirkt großzügig, weil sie sieben Zahlen abdeckt, doch 5, 6, 7 und 8 fehlen, und genau das sind statistisch die wahrscheinlichsten Würfe. Deshalb liegt der Hausvorteil des Field typischerweise bei etwa 2,7–5,5 %, je nach Auszahlungstabelle, die ein Casino für 2 und 12 verwendet. Hardway-Wetten in der Tischmitte setzen darauf, dass eine bestimmte gerade Zahl (4, 6, 8 oder 10) als Paar fällt — eine "hard 8" (4-4) statt einer "easy 8" (6-2 oder 5-3) —, bevor eine 7 oder eine easy Version dieser Zahl erscheint, mit Hausvorteilen im Bereich von 9–11 %. Proposition-Wetten wie Any 7 oder Yo (ein Wurf von 11) entscheiden sich mit einem einzigen Wurf und sitzen ganz tief in der Mitte, mit Hausvorteilen, die regelmäßig über 10 % liegen — der schlechteste Wert des gesamten Layouts, obwohl es optisch der auffälligste Teil des Tisches ist.

Wetten soll Unterhaltung sein, niemals ein Weg, Geld zu verdienen. Setze dir Limits und hole dir hier Hilfe.

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